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Jun 17 15

Ausstellung

by rappe

Styles – HipHop in Deutschland

Sonderausstellung im rock’n’popmuseum ab dem 26. Juni 2015

HIPHOP_web„Yo, schönen Guten Abend, meine Damen und Herren, wir machen Rap Musik, verdammt, wir hören sie auch gern“ – das war damals die Botschaft der deutschen Rapper Afrob und Ferris MC, der sich nun auch das rock’n’popmuseum in einer Sonderausstellung widmet. Hinter dem Titel der Ausstellung „Styles – HipHop in Deutschland“ verbirgt sich aber weit mehr, als Rap. Er beinhaltet Graffiti, DJing und Jugendkultur, gibt Antworten auf die Herkunft des HipHop aus den USA und öffnet damit Sichtweisen auf einen Musikstil, der polarisierender nicht sein könnte. Entstanden ist die Sonderausstellung in einer Zusammenarbeit mit Dr. Oliver Kautny von der HipHop Academy Wuppertal (Bergische Universität Wuppertal), Prof. Dr. Michael Rappe (Hochschule für Musik und Tanz Köln) und der Rapperin „Pyranja“.

In einer multimedialen Schau verfolgt das rock’n’popmuseum die Entwicklung des HipHop von seinen New Yorker Wurzeln bis zum Gangsta-Rap Berliner Prägung und den aktuellsten Stars wie Cro, Haftbefehl oder Kollegah. Dem Besucher begegnen auf seiner Zeitreise populäre Künstler und Formationen wie Samy Deluxe, Freundeskreis oder Kool Savas. Zu vielen der abwechslungsreichen Ausstellungsstücke gibt es erklärende Sätze der Stars selbst, die über einen AudioGuide oder über das Smartphone per QR-Code abgerufen werden können. Klingende Schallplattencover bieten Orientierung, Video-Lounges  präsentieren neben wegweisender Musik, bedeutende Videoclips, Dokumentationen und Zeitschriftenartikel. Zur Selbsterprobung der Besucher stehen ein DJ-Pult und eine großformatige Leinwand für virtuelles Graffitisprayen zur Verfügung.

Video-Link

Zum Museum

Presse

Jun 1 15

Vortrag

by rappe

„I wanna do B-Boy moves, but I wanna be known as a B-Girl“ – Breaking lernen als Prozess der Identitätskonstruktion (gemeinsam mit Christine Stöger).

Vortrag im Rahmen des Thementags “Musikpädagogik & Gender” des Kölner Instituts für Musikpädagogische Forschung am 19. Juni 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Wie kann Musiklernen angesichts der Vielfalt an Interessen, kulturellen und sozialen Voraussetzungen und Fähigkeiten gelingen? Die pädagogische Begriffslandschaft ist gefüllt mit Vokabeln, hinter denen der verständliche Wunsch steht, die Unübersichtlichkeit des Verschiedenen zu überblicken und sich den Individuen zuzuwenden. Dies betrifft auch die musikpädagogische Praxis und Theorie. Das Spektrum reicht von der Frage, welche Arten von Verschiedenheit für Musiklernen überhaupt zu beachten sind, über unterrichtspraktische und organisatorische Dimensionen der Individualisierung bis zu Aspekten wie Gerechtigkeit und musikkultureller Teilhabe.
Das KIM (Kölner Institut für Musikpädagogische Forschung) widmet sich dem Themenfeld Vielfalt im Rahmen einer Reihe mit vier eintägigen Veranstaltungen. Dabei wird jeweils ein Leitbegriff ins Zentrum gerückt und theoretische Positionen dazu versammelt und zur Diskussion gestellt.

 

Programm

Apr 8 15

Veröffentlichung

by rappe

„Pop als Postkoloniale Gehörbildung: Überlegungen zu einer Cultural Studies-basierten Didaktik der Populären Musik (gemeinsam mit Heinz Geuen).“

In: Popmusik-Vermittlung. Zwischen Schule, Hochschule und Beruf. Theorie und Praxis der Musikvermittlung Bd. 14. Hg. v. Michael Ahlers, Münster: LIT Verlag, 2015, S. 289-305.

Abstract:

The didactic legitimation of pop music in school music education is linked to a debate about cultural values that has gone on for decades between the entertainment and high culture fractions. It can be seen that the pressure to justify the use of popular music replaces didactic legitimation itself, in the sense that the value of this music is referenced to the socialization of children and youth. Another legitimation strategy is to focuntitledus on pop-oriented school music practices. Instead of didactic legitimation, more fundamental aspects of music education, or activity-oriented methodologies, are involved. The inherent conflict of values is generally met with pedagogical escapism, instead of employing arguments from cultural studies that establish a basic critique of such normative differences, and at the same time, open up the pop music phenomenon to more appropriate approaches. Utilizing such imported cultural perspectives from cultural and postcolonial studies for the purposes of popular music pedagogy (and beyond that, for music pedagogy in general), is the objective of this article.

Mrz 4 15

Vortrag

by rappe

„Hip Hop – Popmusik im ästhetischen und gesellschaftlichen Kontext.“

Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „PopTalk [01.2015–04.2015] – Schlaglichter auf ein Jahrhundertphänomen“ am 16. April 2015, 19:30 im Gleis 1/Kulturbahnhof, Kassel. Eine Vortragsreihe des Kulturforums der Sozialdemokratie Kassel e.V.

Programm

Aufzeichnung des Vortrags

Mrz 3 15

Veröffentlichung

by rappe

„Breaking oder die Verpflichtung seinen eigenen Stil zu finden/Breaking; or the Commitment to Creating One’s Own Style (gemeinsam mit Christine Stöger).“

In: Diskussion Musikpädagogik 65/15: „Musik bewegt. Hg. v. Christoph Richter. Hamburg: Hildegard Junker Verlag 2015, S. 18-25.

 

Abstract

As part of the aesthetic practices of Hip Hop, breaking developed its own learning culture. From its birth on the streets, to the various classes now offered in institutions throughout Germany, learning in the domain has undergone more than 30 years of development and formalisation. This paper is based on the “Learning in Breaking” research project and focuses on the commitment to creating one’s own style, something that emerges as being crucial from the very start. Looking at a scene that took place in a breaking class, basic elements of the learning culture are examined and the significance of the dedication to developing one’s own creative identity is described.

Mrz 3 15

Panel A BLACK ATLANTIC – A Tribute to Miriam Makeba

by rappe

The Black Atlantic & Miriam Makeba mit Blitz The Ambassador (Ghana/NYC), Julio Decker (Deutschland), Nely Daja (Tchad) und Michael Rappe (Deutschland).

baPanel im Rahmen der Veranstaltung A BLACK ATLANTIC – A Tribute to Miriam Makeba des Club Bahnhof Ehrenfeld in Kooperation mit dem Land NRW, der Stadt Köln, die Deutsche Pop, dem Institut für Weltmusik und transkulturelle Musikforschung der Hochschule für Musik und Tanz Köln, dem Parkhaus Studio und The Winters.

Aus dem Programm: „A BLACK ATLANTIC verbindet als interdisziplinäres Themenfestival junge Künstler_innen mit international bekannten Künstler_innen, kombiniert Kultur, Kunst, Wissenschaft und schafft eine kreative Plattform für alle Beteiligten. Es besteht aus zwei Veranstaltungen mit Workshops, Masterclass, Panels, Konzerten, Performances und Ausstellungen. Bei jeder Veranstaltung wählen wir eine Heldin oder Helden des Black Atlantic aus, die wir ehren möchten und die für uns als Symbolfigur und Inspirationsquelle diesen Kulturraum besonders stark durch ihre Persönlichkeit und ihr Werk repräsentiert. Die dritte Veranstaltung dieser Konzertreihe widmet sich einer der Ikonen der afrikanischen Musik – Miriam Makeba. Makeba war eine der zentralen Figuren des internationalen Anti-Apartheidkampfes und wurde im Laufe ihres Lebens zu einer der wichtigsten Bezugspersonen für afrikanische Musik, sodass ihr gar der Beiname „Mama Afrika“ verliehen wurde.“

Bilder vom Panel: 1,  2,  3

Weitere Bilder, Video, Infos auf Facebook

Okt 3 14

Vortrag

by rappe

„Musik und Tanz: Lernen außerhalb der Schule” (gemeinsam mit Christine Stöger). Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „WiR – Wissenschaft im Rathaus“ am 6. Oktober 2014 im Rathaus, Ratssaal, Köln.

Aug 12 14

Veröffentlichung

by rappe

„Lernen nicht, aber… – Bildungsprozesse im Breaking/„Not Learning, But …“: Breaking and Educational Processes (gemeinsam mit Christine Stöger).“

In: Teilhabe und Gerechtigkeit. Hg. v. Bernd Clausen. Münster: Waxmann 2014, S. 149-162.

Die Frage nach Teilhabe und Gerechtigkeit in musikbezogenen Lehr- und Lernkontexten ist hochaktuell. Fokussierungen auf Segmente wie kulturelle Teilhabe oder Inklusion sind aber nur zwei Facetten ei3144grossnes insgesamt sehr vielfältigen Diskurses, der in der musikpädagogischen Forschung in Deutschland bisher nicht ausreichend in den Blick genommen wurde. Die AMPF-Tagung 2013 wandte sich diesem Themenkomplex aus unterschiedlichen Perspektiven zu. Die in diesem Band versammelten Beiträge präsentieren in ihren Akzentsetzungen auf Leistungsdifferenz, auf die Teilnahme am Instrumentallernen, auf die Entwicklung eines Kompetenzmodells sowie auf Bildungsprozesse im Breaking etc. wichtige Forschungserträge, machen aber auch auf die noch bestehenden Desiderate aufmerksam.

Inhaltsverzeichnis

Abstract (dt. & engl.)

 

Mai 20 14

Vortrag

by rappe

„Pop als Postkoloniale Gehörbildung: Überlegungen zu einer Cultural Studies-basierten Didaktik der Populären Musik“ (gemeinsam mit Heinz Geuen). Vortrag im Rahmen des Thementags „Interkulturalität“ des Kölner Instituts für Musikpädagogische Forschung am 23. Mai 2014 an der Hochschule für Musik und Tan Köln.

Wie kann Musiklernen angesichts der Vielfalt an Interessen, kulturellen und sozialen Voraussetzungen und Fähigkeiten gelingen? Die pädagogische Begriffslandschaft ist gefüllt mit Vokabeln, hinter denen der verständliche Wunsch steht, die Unübersichtlichkeit des Verschiedenen zu überblicken und sich den Individuen zuzuwenden. Dies betrifft auch die musikpädagogische Praxis und Theorie. Das Spektrum reicht von der Frage, welche Arten von Verschiedenheit für Musiklernen überhaupt zu beachten sind, über unterrichtspraktische und organisatorische Dimensionen der Individualisierung bis zu Aspekten wie Gerechtigkeit und musikkultureller Teilhabe.
Das KIM (Kölner Institut für Musikpädagogische Forschung) widmet sich dem Themenfeld Vielfalt im Rahmen einer Reihe mit vier eintägigen Veranstaltungen. Dabei wird jeweils ein Leitbegriff ins Zentrum gerückt und theoretische Positionen dazu versammelt und zur Diskussion gestellt.

Programm

Jan 16 14

Vortrag

by rappe

„Flava In Your Ears!“ – Geschichte und Entwicklung des Rapping. Vortrag im Rahmen des 12. Leipziger Symposiums zur Kinder- und Jugendstimme mit dem Thema „Singen und Sprechen“ vom 21.-23. Februar 2014 der Sektion Phoniatrie und Audiologie der Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde, Leipzig.

Das Symposium widmet sich diesen vielfältigen Beziehungen zwischen Singen und Sprechen aus interdisziplinärer Sicht und ist in der bewährten Kombination aus Vorträgen, interaktiven Vorträgen und Workshops gestaltet. Wir schätzen uns glücklich, ausgewiesene Spezialisten aus den Bereichen Medizin, Sprechwissenschaft, Therapie, Gesangspädagogik und Musik gewonnen zu haben, die mit ihren Präsentationen umfassend die verschiedenen Aspekte dieser Wechselwirkungen beleuchten. Das Programm widerspiegelt dabei auch die enge Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum Leipzig, dem Arbeitskreis Musik in der Jugend und der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Besonders erfreulich ist, dass sich zu diesem Symposium mit dem Deutschen Jugendkammerchor ein neuer Partner dazugesellt, der auf der Bühne und im Workshop zu erleben ist.

Programm