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Jan 4 12

Veröffentlichung

by rappe

Marcus S. Kleiner / Michael Rappe (Hg.): Methoden der Populärkulturforschung: Interdisziplinäre Perspektiven auf Film, Fernsehen, Musik, Internet und Computerspiele. Münster: LIT 2012.

Im Kontext der Populärkulturforschung hat bisher kaum eine Methodendebatte stattgefunden. Welche quantitativen und/oder qualitativen Methoden können zur eigensinnigen Analyse des Populären verwendet werden? Ist das bestehende sozial-, kultur-, kommunikations- und medienwissenschaftliche Methodenarsenal geeignet, um das Eigensinnige von Populärkulturen herauszuarbeiten? Oder dient die Populärkultur bisher nur als eines unter vielen Versuchsfeldern zur Diskussion über die Analysekompetenz bestimmter Methoden? Zur Beantwortung dieser Fragen werden im Kontext des Bandes unterschiedliche Methoden und Forschungsperspektiven fall- sowie praxisorientiert erprobt, also Möglichkeiten und Grenzen der Methodendebatten bezüglich der Populärkulturforschung ausgelotet. Die Aufgabe besteht darin, gegenstandsorientierte Methodendebatten und Forschungsperspektiven durch ein close reading Populärer Kulturen zu erarbeiten.

Inhaltsverzeichnis “Methoden der Populärkulturforschung”

Okt 19 11

Veröffentlichung

by rappe

“Style as Confrontation: zur Geschichte und Entwicklung des B-Boying.”

In: “Choreographie und Institution. Zeitgenössischer Tanz zwischen Ästhetik, Produktion und Vermittlung.” Hg. v. Yvonne Hardt und Martin Stern. Bielefeld: transcript  2011

 

 

Okt 11 11

Das Online-Magazin „Rock and Pop in the Movies“ ist gerade on air gegangen

by rappe

“Was mit Elvis’ Hüftschwung in den 1950er Jahren begann, wuchs mit der Beatlemania der 60er Jahre zum Massenphänomen der Rock- und Popkultur: auch im Kino. Die Fab Four rund um Lennon und McCartney aus Liverpool erfanden quasi nebenbei auch noch den Musikclip, und seit der gleichnamigen Dokumentation über das Hippiefestival Woodstock muss man nicht mehr bei einem Konzert anwesend sein, um seine Intensität spüren zu können. Popstars wie Mick Jagger, David Bowie und Madonna schufen sich ganz eigene Images im Film. Aber auch Atmosphären und Milieus der Popkultur prägen die Bildwelt des Kinos. Subkulturen wie Disco, Punk, Gothic, Hiphop und Techno geben Lebensmodelle vor, die von Drehbuchautoren und Regisseuren sehr häufig dankbar aufgenommen werden. [...]

Rock and Pop in the Movies“ ist das erste internationale Periodikum, dass sich der essayistischen Analyse von Rock- und Popmusik im Film widmet: von den 1950er Jahren bis zur Gegenwart, fokussiert auf alle Spielarten der Rock- und Popmusik, interkulturell ausgerichtet und mit Blick auf nicht-fiktionale und fiktionale Filme. Ein Schwerpunkt wird auf der Vielfalt dokumentarischer Repräsentationen musikalischer Performances und Akteure liegen – im gesamten Feld der unterschiedlichen Arten und Stile dessen, was man oft als Rock und Pop in eine Zusammenschau zwingt. Es wird um die Kartographierung der Formen gehen, in denen sich das so vielgestaltige Phänomen des Pop in filmischen Formen artikuliert; auch die Arbeit an einer ästhetischen Theorie des Rock-Pop-Komplexes wird Bestandteil dieses Journals sein; und es wird auch um eine Kritik unseres Gegenstandes gehen, der so selbstverständlich auch Teil des ökonomischen und politischen Systems ist.”

“Rock and Pop in the Movies” erscheint zweimal jährlich, immer im März und September.

Die Redaktion: Christian Huck, Marcus S. Kleiner, Ingo Lehmann, Patrick Niemeier, Thorsten Ragotzky, Marcus Stiglegger, Willem Strank, Thomas Wilke und Hans-Jürgen Wulff

Sep 5 11

Veröffentlichung

by rappe

Under Construction. Kontextbezogene Analyse afroamerikanischer Popmusik (= musicolonia, Bd. 6). Zwei Teilbände, zus. 540 S., z.T. farbige Abb., Glossar, Hardcover. Köln: Dohr Verlag 2010.

ISBN 978-3-936655-67-4
EURO 69,80

Vor über dreißig Jahren hat sich Hip Hop als eine heterogene kulturelle Praxis mit ihren unterschiedlichen Disziplinen des B-Boyings (Breakdance), Writings (Graffiti), MCings (Rapping) und DJings in den inner-city-Gettos Nordamerikas entwickelt. Bemerkenswert ist dabei, dass sich innerhalb dieser Kultur mit ihren vielfältigen visuellen, textlichen und musikalischen Strategien ein künstlerisch komplexes und hochkodiertes Kommunikationssystem entwickelt hat, das in der Lage ist, zugleich einen sozialen Kommentar zu den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen abzugeben und eine Gemeinschaft zu formen und zu strukturieren.
Vor dem Hintergrund dieses kulturwissenschaftlich fundierten Forschungstandes geht die hier vorliegende Untersuchung der Frage nach, inwieweit diese kulturelle Handlungspraxis sich auf den ästhetischen Ebenen – Text, Musik/Sound und Visualität – eines Hip Hop-Stücks nachvollziehen lässt.

Michael Rappes Forschungsarbeit “Under Construction” (musicolonia, Bd. 6) wird in zwei Teilbänden geliefert. Der erste Band enthält die eigentliche Forschungsarbeit, der zweite Band ergänzt diese durch reichhaltige Materialien, neben Tabellen und Übersichten auch eine Partitur und eine vollständig in Farbe wiedergegebene audiovisuelle Partitur (Vertikalmontage) des analysierten Titels “Work it!” von Missy Elliott.

Inhaltsverzeichnis “Under Construction”

Rezensionen:

„’Under Construction’ funktioniert [...] sowohl als Einstieg in die Welt der HipHop-Forschung als auch als Materialfundus für ‚Fortgeschrittene’. Der detaillierte Nachvollzug der lyrischen, musikalischen und visuellen Komplexität eines HipHop-Stückes macht Spaß, während die überzeugend herausgearbeiteten mannigfaltigen Bezüge zur Geschichte des HipHop immer wieder einen Mehrwert bieten.“ Dietmar Elflein, SAMPLES

„Für halbwegs Interessierte eine glänzende, da klar und kenntnisreich formulierte Lektüre, gut aufgebaut und im Übrigen auch ziemlich hieb- und stichfest. Für Rapakademiker, die ihre Leidenschaft im universitären Kontext erforschen, eine unverzichtbare Standardlektüre und Recherchequelle.“ Eric Mandel, JAZZTHETIK

1. Dietmar Elflein in SAMPLES

2. Eric Mandel in der JAZZTHETIK

3. Christoph Jacke in der testcard

4. Harmut Möller in der MusikTheorie – Zeitschrift für Musikwissenschaft

Sep 1 11

Veröffentlichung

by rappe

Videoclips. Heft und DVD: Musik für Augen und Ohren. Themenfeft für Schüler ab der 7. Klasse.

(gemeinsam mit Heinz Geuen)

Helbling-Verlag

Musikvideos sind aus dem Alltag Jugendlicher nicht mehr wegzudenken und bestimmen maßgeblich deren Umgang mit Musik. In diesem Unterrichtsmaterial werden Möglichkeiten aufgezeigt, das Verständnis von Musik durch ein didaktisch dimensioniertes Bilder-Hören und Musik-Sehen zu vertiefen. Videoclips werden dabei als Quelle ästhetischer Erfahrung, kreativer Selbstgestaltung und Identitätsbildung gesehen. In den sieben Kapiteln des Themenhefts werden Materialien und Aufgaben angeboten, die visuelle und musikalische Zugänge zu Videoclips ermöglichen. Dabei spielen kulturhistorische Aspekte ebenso eine Rolle wie Informationen zur technischen Produktion oder zum spezifischen Verhältnis von Bild und Musik. Vor allem die beobachtende und hörende Analyse der Videoclips steht bei den Aufgabenstellungen im Vordergrund. Gestaltungsaufgaben zeigen zudem Möglichkeiten für eigene, durch die vorgestellten Beispiele motivierte Videoproduktionen auf. Die DVD enthält alle Videoclips und Filmausschnitte zum Heft sowie ein umfangreiches Booklet mit Lehrerkommentar und Erwartungshorizonten zu den Aufgaben.

Apr 18 11

Dokumentation Globalflux Konferenz – online

by rappe

Die „GlobalFlux Konferenz“ im Dezember 2010 war die Auftaktveranstaltung für eine weit reichende und fundierte Auseinandersetzung mit Globaler Musik. In Arbeitsgruppen, Praxis-Präsentationen und Netzwerk-Treffen wurde ein neuer Diskurs zur aktuellen künstlerischen, kulturpolitischen, kreativwirtschaftlichen und wissenschaftlichen Positionsbestimmung Globaler Musik initiiert. Kulturelle Bildung, mediale Verwertung, digitale Welt, Kulturpolitik, Kreativwirtschaft und nicht zuletzt nachhaltige Entwicklung waren dabei Stichworte, die während dieser Tagung zur Sprache kamen. Denn: alles hängt mit allem zusammen, hier vor Ort und global – auch wenn die Formen musikalischer Ausdrucksformen weltweit unüberschaubar erscheinen.

Die Dokumentation der Globalflux Konferenz ist nun unter www.globalflux.de online.

Apr 12 11

Reklame

by rappe

Das Graffitiarchiv des Archivs der Jugendkulturen ist online

Das Archiv der Jugendkulturen hat in den letzten Jahren seinen Graffitibereich kräftig ausgebaut. Unsere Sammlung besteht derzeit aus tausenden Presseartikeln, mehreren hundert Bildbänden und Magazinen, Dutzenden wissenschaftlichen Arbeiten, Flyern und Videos. Der gesamte Bestand steht zu den üblichen Öffnungszeiten unserer (Präsenz-)Bibliothek kostenlos zur Verfügung.
Nun ist das Graffitiarchiv auch im Netz präsent und bietet zahlreiche weitere Aktivitäten an.
Der Webblog www.graffitiarchiv.wordpress.com informiert über aktuelle Veranstaltungen, Angebote und die Hintergründe der Arbeit des Graffitiarchivs. Das Team aus erfahrenen Sprühern und Referenten für politische Bildung, die u. a. auch beim Archivprojekt “Culture on the Road” tätig sind, möchte einen differenzierten Blick auf die Phänomene Graffiti und Streetart ermöglichen und den Einsatz von Graffiti in der Jugendarbeit anregen.

Jan 25 11

Tagung

by rappe

Hard Wired

1. Kölner Arbeitsgespräch zur Heavy Metal-Forschung

5.–6. Februar 2011, Hochschule für Musik und Tanz Köln

Das interdisziplinäre Arbeitsgespräch zur Musik und Kultur des Heavy Metal bietet ein Diskussionsforum für Forscherinnen und Forscher der Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft, Geschichte, Religionswissenschaft und Soziologie. Auf dem Programm stehen Impulsreferate zur Stimme im Extreme Metal und zur aktuellen Debatte um Medien, Ethik und Gewalt, Präsentationen neuer Publikationen und laufender Forschungsprojekte sowie Tagungsberichte. Ziel des Arbeitsgesprächs ist außerdem, den Austausch über künftige Projekte und die Optimierung des Forschungsnetzwerks zu fördern. Im Sinn der kontinuierlichen akademischen Debatte und Vernetzung knüpft die Veranstaltung auch an den internationalen Kongress „Heavy Metal and Gender“ an, der vom 8. bis 10. Oktober 2009 an der Hochschule für Musik und Tanz stattfand.

Ort: Wissenschaftszentrum
Dagobertstraße 72
Raum 803 (8. Etage)

Anmeldung an: florian.heesch@hfmt-koeln.de

Organisation: Dr. Florian Heesch (FB 5, Musikwissenschaft) in Kooperation mit Roman Bartosch (Universität zu Köln, Englisches Seminar II) und Dr. Marcus Erbe (Universität zu Köln, Musikwissenschaft)

Dez 20 10

Tagung

by rappe

07. bis 08. Januar 2011, Köln

Methoden der Populärkulturforschung

Hochschule für Musik und Tanz Köln

Organisation: Marcus S. Kleiner & Michael Rappe

Im Kontext der Populärkulturforschung hat bisher kaum eine Methodendebatte stattgefunden. Eben so wenig eine explizite Reflexion auf die Wege der Populärkulturforschung als inter- und transdisziplinäres Projekt – abgesehen von den Cultural Studies. Welche quantitativen und/oder qualitativen Methoden können zur eigensinnigen Analyse des Populären bzw. zu seiner empirischen Vermessung verwendet werden? Ist das bestehende sozial-, kultur-, kommunikations- und medienwissenschaftliche Methodenarsenal überhaupt geeignet, um das Eigensinnige von Populärkulturen herauszuarbeiten? Oder dient die Populärkultur bisher nur als eines unter vielen Versuchsfeldern zur Diskussion über die Analysekompetenz bestimmter Methoden? Welche Formen und Praktiken der Inter- und Transdisziplinarität lassen sich im Kontext der Populärkulturforschung konkret identifizieren?

Zur Beantwortung dieser Fragen werden im Kontext der Tagung unterschiedliche Methoden und Forschungsperspektiven streng fall- sowie praxisorientiert erprobt, also Möglichkeiten und Grenzen der Methodendebatten bezüglich der Populärkulturforschung ausgelotet. Das Programm finden Sie hier.

3. Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien (GfM) in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz. Die Tagung steht im forschungslogischen Anschluss an die letzte Jahrestagung im Januar 2010 („Theorien des Populären“) in Paderborn und an die Tagung „Performativität und Medialität Populärer Kulturen“ in Halle/Saale im Dezember 2010. Mit Unterstützung des Landes NRW über den Landesmusikrat NRW und der GfM – Gesellschaft für Medienwissenschaft.

Dez 8 10

Panel-Teilnahme

by rappe

9.-10. Dezember

Internationale Konferenz zur Zukunft globaler Musik in NRW

Tagungsort: Die Brücke, Kölnischer Kunstverein, Cäcilienstr. 33, 50667 Köln

Organisation: Birgit Ellinghaus und Johannes Rühl, alba Kultur (das Programm finden Sie hier)