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Okt 13 17

Veröffentlichung

by rappe

„I wanna do b-boy moves, but I wanna be known as a b-girl.“ Breaking lernen als Prozess der Identitätskonstruktion (gemeinsam mit Christine Stöger).

In: Musikpädagogik und Kulturwissenschaft/Music education and cultural studies. Band 38. Hg. v. Alexander J. Cvetko/Christian Rolle. Münster, New York: Waxmann 2017, S. 137-152.

Die Musikpädagogik als Wissenschaft ist mit zahlreichen Nachbardisziplinen verknüpft. Dazu gehört auch die Kulturwissenschaft, die selbst vielfach Musik zu ihrem Forschungsgegenstand macht. Im musikpädagogischen Diskurs, in dem umgekehrt der Kulturbegriff eine bedeutende Rolle spielt, werden zunehmend häufiger kulturwissenschaftliche Impulse und Fragestellungen aufgegriffen. Diesen interdisziplinären Perspektiven widmet sich das vorliegende Buch, das zugleich einen Teil der Freisinger Tagung 2016 des Arbeitskreises für Musikpädagogische Forschung dokumentiert. In historischen, theoretischen und empirischen Untersuchungen sowie mit Bezugnahmen u.a. auf Cultural Studies, Diskursanalyse, Kulturphilosophie und Genderforschung werden Möglichkeiten und Grenzen einer kulturwissenschaftlich orientierten Musikpädagogik erkundet.

Inhaltsverzeichnis

Jul 28 17

Veröffentlichung

by rappe

„Hip-Hop“

In: Handbuch Popkultur. Hg. von Thomas Hecken & Marcus S. Kleiner. Stuttgart: J.B. Metzler 2017, S. 113-118.

Das Handbuch informiert in über 60 Beiträgen über die wichtigsten Erscheinungsformen und Diskurszusammenhänge der Popkultur. Die Beiträge widmen sich den Begriffen und Konzepten der Popkultur, der Bedeutung der Popkulturforschung in unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen sowie den Medien und Gattungen der Popkultur – vom Rock ’n‘ Roll über Soul, Punk, Techno bis hin zu Pop-Art, TV-Serien, B-Movies, Social Media u.v.a.

Mit Beiträgen u.a. von Ralf von Appen, Sonja Eismann, Dietmar Elflein, André Doehring, Jonas Engelmann, Laura Fleischer, Florian Heesch, Barbara Hornberger, Henry Keazor, Hans Nieswandt, Martin Pfleiderer, Olaf Sanders, Holger Schulze, Marcus Stiglegger, Thomas Wilke, Rainer Winter, Thorsten Wübbena.

Mai 2 17

Veröffentlichung

by rappe

„Lernen nicht aber…“ Bildungsprozesse im Breaking (gemeinsam mit Christine Stöger).

In: Kulturelle Bildung – Bildende Kultur. Schnittmengen von Bildung, Architektur und Kunst. Hg. von Gabriele Weiß. Bielefeld: transcript 2017, S. 339-354 (Wiederveröffentlichung).

Die derzeitige Forschung zu Kultureller Bildung legt die Probleme eines vermessenden Umgangs mit dem Thema offen, der zu einer Reduktion des Gegenstands führt. Dieser Band hingegen erzeugt Reibung an den Schnittstellen der Begriffe Kultur und Bildung. Er versetzt beide Begriffe in eine Unruhe, sodass neue Denkweisen aufscheinen, in denen Bildung mehr meint als eine Kompetenz zur Aneignung kultureller Gegebenheiten. Bildende Kultur versteht sich als eine Aufforderung sowohl zur kritischen Auseinandersetzung als auch zur Teilhabe.
Der Band sammelt interdisziplinäre Perspektiven im Spielfeld der Begriffe Kultur und Bildung und bezieht Formen von Kultureller Bildung in Schulen und Museen ebenso ein wie an außerschulischen Lernorten.

Inhalt/Leseprobe

Feb 17 17

Hollyhood – Hip Hop & Social Justice Filmfestival

by rappe

filmfestival07.03.-12.03.17

Hollyhood – Hip Hop & Social Justice Filmfestival im Filmmuseum Potsdam

Filme, Panels, Workshops und Events rund um das Thema Hip Hop und soziale Gerechtigkeit im Filmmuseum Potsdam

Das von Studierenden der Universität Potsdam gemeinsam mit dem Filmmuseum Potsdam organisierte Filmfestival betrachtet die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Hip Hop-Kultur und ihrer vier Kunstformen – Breaking, Rapping, DJing und Graffiti.  Die 40 Jahre junge Subkultur entstand als emanzipatorische Gegenbewegung zu sozialer, wirtschaftlicher und rassistischer Ausgrenzung. Mitunter werden im Hip Hop selbst Formen von Unterdrückung reproduziert. Es öffnen sich aber auch immer wieder neue Räume für Gegenstimmen.

Am Beispiel von Spiel- und Dokumentarfilmen wird das Thema Sexismus im Hip Hop diskutiert, der Frage »Wem gehört die Stadt« nachgegangen, und es werden Möglichkeiten zur Inklusion von Geflüchteten durch Breakdance-Projekte aufgezeigt. Des Weiteren wirft das Programm einen Blick auf politischen Hip Hop im Senegal. Konzerte, Tanz- und Sketchbattles, Partys, Filmeinführungen und Diskussionen ermöglichen den Austausch zwischen Wissenschaftler/-innen, Akteur/-innen aus der Hip Hop-Szene und dem Publikum.

Das gesamte Festivalprogramm gibt es hier.

Okt 13 16

Vortrag

by rappe

“I wanna do B-Boy moves, but I wanna be known as a B-Girl” – Breaking lernen als Prozess der Identitätskonstruktion (gemeinsam mit Christine Stöger).

Vortrag im Rahmen der Jahrestagung des AMPF 2016 vom 7. bis 9. Oktober in Freising.

Breaking steht für eine Tanzpraxis, die als Teil der Hip Hop-Kultur auf eine mittlerweile etwa 45-jährige Tradition zurückblickt. Auch wenn es sich bis heute um eine männlich dominierte ästhetische Domäne handelt, waren Frauen und Mädchen von Anfang an daran beteiligt. Ihr Blick auf die Tanz- und Lernwelt des Breaking ist der Angelpunkt für die Überlegungen in diesem Beitrag. Er beleuchtet diese sich stark selbst regulierende Praxis als Ort der dynamischen und intensiven Auseinandersetzung mit Identität. Die für die Mädchen und Frauen „laute“ Differenzdimension männlich/weiblich drängt zum Aushandeln und treibt Lernprozesse an, die sowohl den Tanzstil als auch die Person als Ganzes betreffen. Sie wird mit dem Eintritt in die Szene eröffnet und bleibt ein Thema durch die gesamte Entwicklung eines eigenen Styles.

Mai 31 16

Veröffentlichung

by rappe

„Lernen im Cypher. Die Tanzkultur des Breaking – eine Anregung für das Musizieren (gemeinsam mit Christine Stöger).“

661183In: Herzstück Musizieren. Instrumentaler Gruppenunterricht zwischen Planung und Wagnis. Hg. v. Natalia Ardila-Mantilla/Peter Röbke/Christine Stöger et al., Mainz: Schott 2016, S. 117-128.

Über das Buch:

„Wildes Lernen“: Ist dieses nur im autodidaktischen Lernen der Popmusiker oder im urwüchsigen Lernen in der musikalischen Praxisgemeinschaft der Volksmusiker zu finden?

Die Beiträge dieses Buches machen deutlich, dass sich jedes nachhaltige Lernen und somit auch jenes im Kontext von „Schule“ und „Universität“ durch Unberechenbarkeit, Eigensinnigkeit und Selbstbestimmung auszeichnet. Uns so kreisen die hier versammelten Aufsätze um die verschlungenen Wege des Lernens und versuchen, dessen grudsätzlich „wilde“ Natur zu exemplifizieren und zu begreifen. Das Ergebnmis dieser Bemühungenkönnte sein: Selbstbescheidung der Lehrenden und Respekt vor dem Lernen ihrer Schüler sowie ein neues Verständnis von Didaktik jenseits der reinen „Lehrkunst“.

Feb 25 16

Vortrag

by rappe

„Lernen nicht, aber…“ – Bildungsprozesse im Breaking

Vortrag im Rahmen der Tagung Kulturelle Bildung-Bildende Kultur der Fakultät II Bildung – Architektur – Künste der Universität Siegen vom 06.-08.04.2016.

Der UNESCO Leitfaden für Kulturelle Bildung von 2006 heißt im Englischen „Road Map of Arts Education“. Aus ehemals „ästhetischer Erziehung/Bildung“ wurde „kulturelle Bildung“ – ein Begriff, der weit gefasst auch die Populär- und Alltagskultur meint und in Richtung Wohn- und Lebensweise tendiert. Was passiert in dieser Verwandlung des Begriffs „ästhetische Bildung“ zu „kultureller Bildung“? Das Attribut „kulturell“ ist nur scheinbar eine Beifügung, welche Bildung näher bestimmen würde. Im Gegenteil, Kultur als noch viel weiterer Containerbegriff potenziert die Unbestimmtheit. Ist einerseits eine Weite und Breite der Verständnisweise von Bildung, Kultur, kultureller Bildung und bildender Kultur erwünscht, so besteht andererseits die Gefahr einer Nivellierung. Wir suchen nach diversen Konturen an der Schnittstelle der beiden Begriffe „Kultur“ und „Bildung“. Was kann der Container enthalten, auf dem diese beiden Worte in welcher Form auch immer kombiniert werden? Die Suche soll mit kritischen Reflexionen zu seinen Inhalten erfolgen, denn nicht alles, was er beinhaltet, muss notwendig bei jedem Begriffsgebrauch aufgerufen und mitgemeint sein.

CfP

Feb 25 16

Popkongress CURRICULUM POP Oder: Der Preis der Institutionalisierung

by rappe

CURRICULUM POP Oder: Der Preis der Institutionalisierung

8. Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien in der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) in Kooperation mit dem Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim

4. bis 6. Februar 2016 auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg

Jedes neue Sachgebiet, so hat es Max Scheler für die damals junge Ethnologie beschrieben, benötige „die Pionierschaft der Liebhaber vor den Kennern“. Das Verhältnis von Affektion und Expertise beschreibt somit einen Prozess der Professionalisierung und Institutionalisierung, den ein Sachgebiet durchlaufen muss, bevor es, bei günstigen wissenschaftspolitischen Bedingungen, als universitäre Disziplin anerkannt werden kann. Die Studien zu Pop- und Populärer Kultur haben diesen Weg in die Institutionen und in die wissenschaftliche Professionalisierung – im deutschsprachigen Raum – an vielen Stellen vollzogen. Popmusik und Populäre Kultur – ob singulär oder im Verbund mit Ethnologie, mit Medien- oder Literaturwissenschaft – kann man in Zürich, Paderborn und Hamburg, in Mannheim, Hildesheim, Lüneburg oder Siegen lehren, forschen, studieren. Was aber folgt aus diesem Weg in und durch die Institutionen? Welche Konsequenzen hat die notwendige Verwissenschaftlichung für eine Disziplin, die bis heute in starkem Maße durch performative ‚ways of living‘ und vielfach durch eine explizite Fanperspektive geprägt ist?

Für die Veranstalter: Barbara Hornberger / Johannes Ismaiel-Wendt / Stefan Krankenhagen

Nov 23 15

A Black Atlantic! Creating Truth About Culture

by rappe

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Am 6.12.2015 veranstaltet der Club Bahnhof Ehrenfeld die Tribute Show A BLACK ATLANTIC – A Tribute to Afrobrasil.

 A BLACK ATLANTIC verbindet als interdisziplinäres Themenfestival junge Künstler aus NRW mit international bekannten Künstlern, kombiniert Kultur, Kunst, Wissenschaft und schafft eine kreative Plattform für alle Beteiligten. Der Tribut wird innerhalb einer Woche gemeinsamer Workshops – in der Urban Culture Academy von allen beteiligten Künstlern gestaltet. Heraus kommt eine Show mit Konzerten, Poetry, Malerei, Essen und Podiumsdiskussionen, die die Themen und das künstlerische Schaffen der Afrobrasilianischen Community zum Ausdruck bringt. Wir freuen uns mit Ed Motta, einen der bekanntesten und innovativsten Musiker der neuen Generation afrobrasilianischer Musik, als Gast zu haben, der mit jungen Künstlern eine Show erarbeitet, die den Rhythmen und Traditionen Afrobrasiliens Respekt bezeugt.

Black Atlantic ist eine Reihe von Tribute Festivals die sich den großen Persönlichkeiten eines Kulturraums widmen, der auf den meisten Karten als solcher zwar nicht existiert, der aber unsere Geschichte geprägt hat wie kein zweiter – der Atlantische Ozean. Wir ehren in dieser fünften Ausgabe erneut keine einzelne Person, sondern einen ganzen Kulturkreis. Brasilien ist Südamerikas bevölkerungsreichstes Land und in all seiner Vielfalt ein völlig eigener Kulturkosmos.

Wir laden Euch herzlich ein und freuen uns auf einen wundervollen Abend.

Open Doors: 18:00 Uhr // Panel: 19:00 Uhr // Stagetime: 20.30 Uhr // Eintritt: VVK 15,00 € zzgl. Geb.

 

Die Urban Culture Academy

30.11.-05.12.2015 Masterclasses und Workshops im Haus der Wunder

Alle Infos und das Anmeldeformular für „A BLACK ATLANTIC – A TRIBUTE TO AFROBRASIL – WORKSHOPS & LECTURES“ findet ihr: hier

Okt 21 15

Arsch hu, Birlikte!

by rappe

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